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Vorträge und Infoabende anlässlich des Ukraineskriegs

News Vorträge und Infoabende anlässlich des Ukraineskriegs

Kostenfreie Online-Vorträge zum Krieg in der Ukraine
1. März bis 5. Mai 2022, Zoome und ihr Blick auf den Angriffskrieg. 

Aus aktuellem Anlass hatten wir im Frühjahr 2022 zu einer Reihe von Online-Vorträgen eingeladen, die sich mit dem Thema Ukrainekrieg auseinanersetzten. Es ging um die Einschätzung der Lage, Russlands Angriff, Krisenforschung, Friedensbedrohung, Russlandromantik, Chinas Rolle im Krieg gegen die Ukraine, Traumata und Thesen der Querdenkerszene.

 

Archiv: Online-Vorträge zur Lage in der Ukraine

Die im Rahmen des Studium Generale und in der Reihe Arbeit und Leben stattgefundenen Vorträge waren kostenfrei und frei buchbar.
 

Do, 5. Mai 2022
Staatsverächter und Putin-Fans

Thema an diesem Abend war die Querdenkerszene und ihr Blick auf den Angriffskrieg. Bis vor kurzem war die Pandemie noch das alles beherrschende Thema in der Querdenker-Szene. Doch auch ihre Agenda wird zunehmend durch den russischen Überfall auf die Ukraine bestimmt. Ein Teil der Querdenker schmollt, weil die angebliche Corona-Diktatur als Thema wegzubrechen droht. Ein anderer Teil sieht in dem Krieg den Beleg für eine universelle Weltverschwörung" und die dritte Gruppe bekennt sich offen zu Putin, sieht in ihm ihren Heilsbringer. 

Volker Siefert hat bis 2002 als freier Journalist für verschiedene ARD-Hörfunksender über das bundespolitische Geschehen aus Bonn und Berlin berichtet. Später war er frei für den Hessischen Rundfunk tätig. Schwerpunkte seiner Recherchen sind religiös und politisch motivierter Extremismus sowie die Aufdeckung von Korruption. 
 

Fr, 18. März 2022
Wie uns der Krieg in der Ukraine schleichend traumatisiert

Gefühle der Angst, Hilflosigkeit und Ohnmacht belasten die Psyche und können schleichend zu Depressionen und Traumatisierungen führen. Dr. Christian Lüdke sprach zu der Frage, was der Krieg in der Ukraine mit unserer Psyche macht und was helfen kann, mit den Bildern der Zerstörung und dem Schrecken umzugehen.

Dr. Ch2022_KL_Portrait_ChristianLudke_140x140.JPGristian Lüdke ist Geschäftsführer der TERAPON Consulting GmbH, Klinischer Hypnotherapeut, Verhaltenstherapeut und Traumatherapeut. Er hat langjährige Einsatzerfahrung im In- und Ausland und bildete Spezialeinheiten der Polizei NRW (SEK) fort. Mit seiner Expertise ist er in Rundfunk und Fernsehen sowie schriftstellerisch tätig.

Di, 08. März 2022
Chinas Verhalten in der Ukraine-Krise – Weltmacht zwischen den Stühlen?

Dr. Pascal Abb von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) sprach zur Rolle Chinas im Krieg gegen die Ukraine. Wir wollten wissen, welchen Einfluss China mit seinem enorm angewachsenen geopolitischen Gewicht, auf die Ereignisse in der Ukraine haben und mit welcher Zielrichtung das Land agieren könnte.

Dr. Pascal Abb ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Programmbereich „Innerstaatliche Konflikte“ an der HSFK. Er forscht zu Chinas Außenpolitik und Aktivitäten in Konfliktregionen.

Di, 01. März 2022
Krieg in der Ukraine – Ist der Frieden in Europa zu Ende?

In drei Themenblöcken näherten wir uns mit Dr. Stefan Kroll und Mikhail Polianskii von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) einer Einschätzung der Lage an und fragten, ob der Frieden in Europa zu Ende ist. Wir diskutierten die Frage, ob die bisherige Friedensdiplomatie falsch, oder sogar blauäugig war. Gibt es eine naive Russlandromantik, die den klaren Blick auf die Realität verstellt? Oder ist die bisherige Friedens-Haltung das Fundament und der einzige Ausweg in dringend gebrauchte Friedensverhandlungen.

Mit Stefan Kroll als Krisenforscher schloss der Abend mit Gedanken zu grundsätzlichen Verläufen von Krisen ab. Mikhail Polianskii befasste sich zudem mit der Situation von russischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in Deutschland und der EU.

Dr. Stefan Kroll ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Programmbereich „Internationale Institutionen“ an der HSFK. Er ist Leiter der Abteilung Wissenschaftskommunikation und beschäftigt sich u.a. mit Krisenforschung, Normenforschung in den internationalen Beziehungen, informellen Mechanismen im Recht und politischer Bildung.

Mikhail Polianskii ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Programmbereich „Internationale Institutionen“ an der HSFK. Er ist Ansprechpartner zu den Themen Deutsch-Russische Beziehungen sowie zur Innen- und Außenpolitik Russlands. Weiterhin ist er Vorstandsmitglied der Deutsch-Russischen Jugendorganisation DRJUG (Alumniverein des Deutsch-Russischen Jugendparlaments).