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Aktuelles

Cuba im Film 2018

Montag, 14. Mai 2018
News Cuba im Film 2018

23. Mai – 2. Juni 2018 im Filmforum Höchst, Frankfurt a.M.

Zum 23. Mal findet in diesem Jahr das Festival Cuba im Film im Filmforum Höchst in Frankfurt statt, das einzige seiner Art in Europa.

In Zusammenarbeit mit dem 3. Welt Haus werden fünfzehn Spiel- und Dokumentar- sowie einundzwanzig Kurzfilme präsentiert. Alle laufen in der Originalfassung mit deutschen oder englischen Untertiteln.

Zum 10. Mal wird im Rahmen des Festivals der Kurzfilmpreis „Junger Cubanischer Film“ am Mittwoch, 30. Mai um 20 Uhr verliehen. Diesjährige Preisträgerin ist die Regisseurin Rosa María Rodríguez für ihren Film „La costurera – Die Näherin“, welcher das Thema Kindesmissbrauch behandelt. Neben dem Wettbewerbsprogramm „Junger Cubanischer Film“ läuft ein weiteres Kurzfilmprogramm „Filmando con Werner Herzog en Cuba“. Diese fünfzehn Filmen sind 2017 unter Anleitung von Werner Herzog mit Filmemacher/-innen aus der ganzen Welt in einer Filmwerkstatt in Havanna entstanden.

Als Gäste werden in diesem Jahr erwartet: Hector Noas, Hauptdarsteller im Eröffnungsfilm „Sergio y Serguei“, Altmeister Gerardo Chijona, der seine beiden Filme „Boleto al paraíso – Fahrkarte ins Paradies“ und „Los buenos demonios – Die guten Dämonen“ vorstellen wird, sowie der Regisseur und Musikaficionado Eduardo del Llano, der neben seinem neuesten Film „Domíno“ auch in eine Dokumentation über Heavy Metal in Kuba einführen wird.

 „período especial – Sonderperiode“

Von den neuen Produktionen sind fast alle Filme Deutschland- teilweise Europa-Premieren. Drei der Filme spielen in der „período especial – Sonderperiode“, der für Cuba sehr schweren Zeit in den 90er Jahren, als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion deren Zahlungen ausblieben.

In „Sergio y Serguei“, gelingt es einem Professor und Amateurfunker auf Cuba Kontakt zu einem im Weltall „vergessenen“ russischen Astronauten aufzunehmen. In „Boleto al paraíso – Fahrkarte ins Paradies“ beschließen ein paar junge Menschen, sich mit dem AIDS-Virus zu infizieren, um dadurch wohlversorgt zu sein. Der Dokumentarfilm „Cuba y el camarógrafo – Cuba and the Cameraman“ eine filmische Langzeitstudie, zeigt drei gewöhnliche Familien aus Stadt und Land, die über einen Zeitraum von 50 Jahren immer wieder mit der Kamera begleitet werden.

Damals entstanden auf der ganzen Insel auch Stadtgärten, „organopónicos“, die sich inzwischen zu Genossenschaften weiterentwickelt haben. Eine Veranstaltung von „Eco Mujer“ stellt dieses „Urban Gardening auf Cubanisch“ am Samstag, den 26. Mai 2018 um 15.30 Uhr vor.

Weitere Filme thematisieren den heutigen Umbruch in Cuba, von mehren satirischen Kurzspielfilmen Eduardo do Llanos, einem Dokumentarfilm über den Underground des Heavy Metal bis zum neuen Film von Chijona  über Heuchelei und Werteverfall, der gespickt ist mit humoristischen Einlagen sowie einer kräftigen Dosis Gesellschaftskritik.

An den vor 50 Jahren ermordeten Che Guevara erinnern zwei Dokumentarfilme: Der seines Landsmannes Fernando Birri, „Che, Muerte de la utopia - Che – Tod der Utopie?“ aus dem Jahre 1999 sowie die neue französische Produktion „Che Guevara, naissance d'un mythe?  – Geburt eines Mythos?“ von Tancrède Ramonet, die versucht den Mythos „Che“ zu analysieren.

Außerdem werden wieder eine Reihe von kubanischen Filmklassikern präsentiert, die weltweit Beachtung fanden und den Ruf Cubas als eines der wichtigsten Filmländer Lateinamerikas mitbegründeten.

Konzert und Vernissage am 23. und 24. Mai 2018

Zum Auftakt des Festivals spielt am Mittwoch, 23. Mai um 20.30 Uhr im Orange Peel Lazara Cachao mit Ihrer Band. Sie stammt aus einer der bedeutendsten Musikerfamilen Kubas, ihre Musik verbindet Son, Salsa, Mambo, Jazz und Jam Sessions.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 24. Mai um 19 Uhr im Filmforum Höchst mit der Vernissage der Fotoausstellung „Momentos cubanos – Kubanische-Momente“ in Anwesenheit der Fotografin Gabriele Janku – und einem Rum-Umtrunk. Im Anschluss wird der Eröffnungsfilm „Sergio y Serguei“ gezeigt  – Gewinner des Publikumspreises auf dem letztjährigen Filmfestival in Havanna.

Ausführliche Filmbeschreibungen und Informationen finden sich unter www.cubafilm.de oder www.filmforum-höchst.de

 

Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Frankfurt Höchst

Über das Festival

Cuba im Film wird veranstaltet vom Filmforum Höchst der Volkshochschule Frankfurt sowie dem 3. Welt Haus Frankfurt. Cuba im Film ist Mitglied der Initiative der Hessischen Filmfestivals und wird gefördert durch: Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt a.M., Aufblende e.V., Filmhaus Frankfurt, HessenFilm und Medien GmbH, Katholischer Fonds, Mittel des kirchlichen Entwicklungsdienstes Brot für die Welt, evangelischer Entwicklungsdienst Stadt Frankfurt a.M., Kulturamt Frankfurt am Main.

In Kooperation mit dem Internationalen Filmfestival Innsbruck, LICHTER Filmfest Frankfurt International, Kino 3001 (Hamburg), Kino 8 1/2 (Saarbrücken), Kino Babylon (Berlin), Kommunales Kino Weiterstatt, EVA - Evangelisches Frauenbegegenungszentrum.

Besonderen Dank schulden wir der Muestra Joven ICAIC, dem Filminstitut ICAIC, der Filmschule EICTV in San Antonio de los Baños, dem Instituto Superior de Arte (ISA) und der Jury aus Filmstudentinnen und -studenten der Rhein-Main Hochschule Wiesbaden und der Hochschule Mainz.