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Aktuelles

Wissen live – Das digitale Wissenschaftsprogramm

News Wissen live – Das digitale Wissenschaftsprogramm

Mit Zusatzvorträgen weiterhin online! Zusteigen ist jederzeit möglich.

Seit Januar 2020 im Programm der Frankurter Volkshochschule

Vorträge mit aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft kommen jetzt direkt zu Ihnen nach Hause, oder wenn Sie unterwegs sind auf Ihr Smartphone! Nehmen Sie online teil an Vorträgen von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien, live gestreamt von den Volkshochschulen Landkreis München und Landkreis Erding. Stellen Sie Fragen und diskutieren Sie im Live-Chat mit! Alles was Sie brauchen, ist ein internet- und videofähiges Gerät.

Und so funktioniert‘s:

  • Melden Sie sich direkt per E-Mail: miriam.claudi.vhs@stadt-frankfurt.de zur digitalen Vortragsreihe an und zahlen Sie für die Vorträge einmalig € 20.
  • Eine kurze Anleitung, wie Sie Zugang zu den Online-Vorträgen erhalten bekommen Sie gleich nach der Anmeldung.
  • An den Tagen der Veranstaltungen erhalten Sie per E-Mail einen Link zum Livestream, der zur angegeben Uhrzeit startet.
Kontakt

Miriam Claudi
E-Mail: miriam.claudi.vhs@stadt-frankfurt.de

Termine und Themen ab Mitte März 2020

  • Kommunikation in Zeiten der Krise
    Mo, 23. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Die Corona-Pandemie zeigt uns gerade auf, wie Kommunikation in Zeiten der Krise schnell in völlig verschiedene Richtungen laufen kann – und was das für Folgen hat. Dirk von Gehlen erklärt uns die Mechanismen und konkreten Konsequenzen von Kommunikation – und warum wir uns manchmal so leicht täuschen lassen.
    Dirk von Gehlen, Leiter der SocialMedia/Innovations-Abteilung der Süddeutschen Zeitung
  • Gibt es Gott und wenn ja, warum lässt er Unschuldige sterben? Die Theodizee Frage aus philosophischer Perspektive
    Mi, 25. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Christian Weidemann, Autor
  • Wie sollen wir handeln? Eine Einführung in die Ethik
    Sa, 28. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Der Umgang mit der Verbreitung des Corona-Virus lässt sich mit gewohnten Maßstäben kaum noch bewerten. Anerkannte Prinzipien, mit denen wir in den verschiedenen Bereichen des Alltags problemlos ethische Fragestellungen beantworten können, helfen kaum noch weiter. Der Vortrag erörtert verschiedene Antworten auf die Frage, was eine richtige Handlung ausmacht.
    Dr. Matthias Hoesch, Praktische Philosophie an der Universität Münster
  • Wie gefährlich ist Corona für die Wirtschaft?
    So, 29. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Die aktuelle Situation zwingt die Politik dazu, Entscheidungen im Rekordtempo zu treffen und schnelle Hilfsmaßnahmen zuzusichern. Ein Überblick, wer die vielen Verlieren und wenigen Gewinner der Corona-Krise sind, wie sich Verbraucher derzeit verhalten sollten – und wie das Virus unsere Arbeitswelt dauerhaft verändern könnte.
    Felicitas Wilke, freie Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft
  • Faszination Sport
    Mi, 01. Apr., 19.30 – 21.00 Uhr

    Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung aus nicht nur männlicher Perspektive.
    Prof. Hans Ulrich Gumbrecht, Stanford, Autor
  • Künstliche Intelligenz. Fakten – Chancen – Risiken?
    Mi, 22. Apr., 19.30 – 21.00 Uhr

    Seit Computer immer leistungsfähiger und Datenmengen immer größer werden, beginnen intelligent genannte Algorithmen zunehmend Bereiche unseres Lebens zu verändern. Wir skizzieren das maschinelle Lernen, die „klassische“ Künstliche Intelligenz (KI) und das Deep Learning, mit seinen Vor- und Nachteilen.
    Dr. Manuela Lenzen, Wissenschaftsjournalistin
  • Kein Ende der Gewalt?
    Di, 28. Apr., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wie kann eine Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen? Der Vortrag analysiert die Kriegserfahrungen und Friedenshoffnungen der Menschen von der Antike bis zur Gegenwart.
    Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Universität Freiburg, ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Ethikrates
  • Auf der Suche nach Eindeutigkeit
    Do, 07. Mai, 19.30 – 21.00 Uhr

    Die Fähigkeit, Widersprüche und Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen schwindet weltweit. Dies hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, auf die Akzeptanz von Demokratie und das kulturelle Leben.
    Prof. Dr. Thomas Bauer, Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Gerd Müller: oder Wie das große Geld in den Fußball kam
    Mo, 18. Mai, 19.30 – 21.00 Uhr

    Rekordtorjäger Gerd Müller stieg vom Provinzkicker zum Weltstar auf und verfiel Jahre später im Fußballentwicklungsland Amerika der Alkoholsucht. Die Geschichte des FC Bayern München, der Einfluss der bayerischen Staatsregierung und der CSU spielten dabei eine Rolle. Fußballgeschichte wird zur Zeitgeschichte.
    Dr. Hans Woller, ehem. Chefredakteur am Institut für Zeitgeschichte in München
  • Brasilien: Die Zerstörung der Demokratie unter Jair Bolsonaro
    Mi, 27. Mai, 19.30 – 21.00 Uhr

    Die Geschichte Brasiliens ist von Sklaverei und Diktatur geprägt. Mit der Verfassung von 1988 und durch gezielte Sozialpolitik modernisierte sich das Land. Mit der Wahl von Jair Messias Bolsonaro zum Präsidenten werden Entwicklungen nun um Jahrzehnte zurückgeworfen.
    Prof. Dr. Ursula Prutsch, Amerika-Institut München
  • Herrschaft der Dinge
    Di, 02. Juni, 19.30 – 21.00 Uhr

    Eine neue Geschichte des Konsums und ein Blick auf morgen. Wir zeigen die Entwicklung des Konsums als eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte. Und fragen nach der Zukunft angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus.
    Prof. Dr. Frank Trentmann, London
  • Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum?
    Do, 25. Juni, 19.30 – 21.00 Uhr

    Regierungen zensieren das Netz, Geheimdienste saugen gemeinsam mit Tech-Giganten private Nutzerdaten ab. Wir zeigen Machtverschiebungen in der digitalen Gesellschaft und zeigen Lösungen für mehr Selbstbestimmung auf.
    Adrian Lobe, Journalist und Autor

Vergangene Vorträge

  • Menschenrechtsschutz in Europa
    Mi, 18. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Am Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte arbeiten 47 Richterinnen und Richter aus unterschiedlichen Staaten und Rechtskulturen. Um europäische Standards durchzusetzen, stellen sie sich oftmals gegen die heimische Politik.
    Prof. Dr. Angelika Nussberger, Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
  • Vertrauensfrage: Zur Krise des heutigen Parlamentarismus
    Mi, 11. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Das Ende des alten Wettbewerbs der Volksparteien hat alle Verfassungsorgane erfasst. Disruptive Politik geht heute anscheinend ohne Parlament: Abschaffung der Wehrpflicht, Euro-Rettung, Flüchtlingskrise, Ehe für alle. Was oft dem Regierungsstil Angela Merkels zugeschrieben wird, hat tiefere Ursachen.
    Prof. Dr. Florian Meinel, Jurist
  • Gefühle in Zeiten des Kapitalismus
    Do, 05. März, 19.30 – 21.00 Uhr

    Während ökonomische Beziehungen immer stärker durch Gefühle bestimmt werden, gilt für Gefühle das Umgekehrte: Sie sind durch eine Ökonomisierung geprägt. Live aus dem Goethe-Institut Israel.
    Prof. Dr. Eva Illouz, Soziologin, Autorin
  • Quo Vadis Israel? Ein Land streitet um seine Identität
    Mi, 04. März, , 19.30 – 20.30 Uhr

    Wie hat sich Israel und seine Gesellschaft seit der Staatsgründung verändert? In diesem Vortrag wird eine der renommiertesten Israel-Kennerin live aus Tel Aviv über die aktuellen innen- und außenpolitischen Diskurse dieses jungen Staates sprechen.
    Prof. Dr. Gisela Dachs Publizistin und Medienwissenschaftlerin
  • „America First“ – in Geschichte und Gegenwart
    Do, 26. Feb., 19.30 – 21.00 Uhr
    Wir befassen uns mit den großen amerikanischen Infrastrukturmaßnahmen und der systematisch betriebenen Schutzzollpolitik des 19. Jahrhunderts. Dabei werden auch Vergleiche zur aktuellen Politik Donald Trumps gezogen.
    Prof. Michael Hochgeschwender, LMU München und Prof. Werner Plumpe, Goethe-Universität Frankfurt
  • Rekonstruktion der SPD zwischen Protest und Reform
    Mi, 19. Feb., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wie wurde die Sozialdemokratie was sie heute ist? Und inwiefern liegt ihr schon immer das Dilemma von Revoltieren und Reformieren inne?
    Jasmin Siri, Soziologin
  • Verschwörungstheorien: Charakteristika – Funktionen – Folgen
    Mo, 20. Jan., 19.30 – 21.00 Uhr

    Was macht Verschwörungstheorien aus, und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so stark verbreitet?
    Prof. Dr. Michael Butter, Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien
  • Der ungeliebte Bundesstaat
    Do, 16. Jan., 19.30 – 21.00 Uhr

    Die Bundesrepublik hat sich von einem unitarisch ausgerichteten Bundesstaat zu einem Gebilde auf der Schwelle zum dezentralisierten Einheitsstaat entwickelt. Die Staatlichkeit der Länder wird zunehmend prekär.
    Prof. Dr. Peter Huber, Richter am Bundesverfassungsgericht

In Kooperation mit den Volkshochschulen Landkreis München und Landkreis Erding.