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Aktuelles

Wissen live – Das digitale Wissenschaftsprogramm

News Wissen live – Das digitale Wissenschaftsprogramm

Zusteigen ist jederzeit möglich.

Neue Themen und Termine ab September 2020

Vorträge mit aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft kommen jetzt direkt zu Ihnen nach Hause, oder wenn Sie unterwegs sind auf Ihr Smartphone! Nehmen Sie online teil an Vorträgen von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien, live gestreamt von den Volkshochschulen Landkreis München und Landkreis Erding. Stellen Sie Fragen und diskutieren Sie im Live-Chat mit! Alles was Sie brauchen, ist ein internet- und videofähiges Gerät.

Und so funktioniert‘s:

  • Melden Sie sich unter Kursnr. 0011-50 zur digitalen Vortragsreihe an und zahlen Sie für die Vorträge einmalig € 20.
  • Eine kurze Anleitung, wie Sie Zugang zu den Online-Vorträgen erhalten bekommen Sie gleich nach der Anmeldung.
  • An den Tagen der Veranstaltungen erhalten Sie per E-Mail einen Link zum Livestream, der zur angegeben Uhrzeit startet.
Kontakt

Volkshochschule Frankfurt a.M.
Miriam Claudi
E-Mail: miriam.claudi.vhs@stadt-frankfurt.de

Programm ab September 2020

Bitte beachten: Aktuell werden noch Themen/Termine nachgeplant und ergänzt, daher kann es vorkommen, dass die hier aufgeführten Veranstaltungen ggf. nicht vollständig sind. Bitte sprechen Sie uns an.
Update: 24.09.2020

  • Die USA vor der Wahl – und am Abgrund?
    Do, 29. Sep., 19.30 – 21.00 Uhr

    Hubert Wetzel, Korrespondent in Washington Süddeutsche Zeitung
    In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
  • Pandemien – Corona und die neuen globalen Infektionskrankheiten +++ Entfällt +++
    Fr, 02. Okt., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wir erläutern Strategien der Eindämmung von Pandemien sowie ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und die Teilhabe am öffentlichen Leben. Wie können Pandemien zukünftig vermieden werden?
    Jörg Hacker, ehem. Präsident des Robert-Koch-Instituts und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • Von Melodien zu Wörtern: Wie Babys Sprache(n) lernen
    Mi, 14. Okt., 19.30 – 21.00 Uhr

    Babys können jede Sprache der Welt erlernen. Und im Unterschied zu Erwachsenen sogar mühelos mehrere gleichzeitig. Die Muttersprache hinterlässt bereits vor der Geburt Spuren im Gehirn. Wir erläutern den Beginn der Sprachentwicklung im ersten Lebensjahr anhand von Ton- und Videobeispielen.
    Prof. Kathleen Wermke, Leiterin des interdisziplinären Zentrums für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen (ZVES), Würzburg
  • Sapiens. Der Aufstieg – Yuval Noah Harari im Gespräch
    Mi, 21. Okt., ab 18.00 Uhr

    Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?
    Yuval Noah Harari, lehrt Geschichte an der Hebrew University Jerusalem, Autor
    Die Veranstaltung findet in englischer Sprache und in Kooperation mit dem Goethe-Institut statt.
  • Der Fall Wirecard: Luftbuchungen, Milliardenschäden, ein geflohener Konzernvorstand und Kontrolleure, die versagt haben
    Di, 27. Okt., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wirecard ist einer der größten, wenn nicht gar der größte Wirtschaftsskandal in der Bundesrepublik. Vorstandschef Markus Braun präsentierte den vielen Aktionären viele Jahre lang immer höhere Umsätze und Gewinne, Wirecard galt als deutscher Vorzeige-Konzern in der IT-Branche. Doch dann brach das Unternehmen wie ein Kartenhaus in sich zusammen, weil viele Geschäfte einfach nur erfunden waren. Braun und weitere Manager kamen wegen des Verdachts von Bilanzfälschungen und Betrügereien in Milliardenhöhe in Untersuchungshaft. Zugleich gerieten Wirtschaftsprüfer und die deutsche Finanzaufsicht in die Kritik, weil sie jahrelang nichts gemerkt hatten.
    Cerstin Gammelin verfolgt in Berlin die politischen Auswirkungen des Skandals; Jörg Schmitt recherchiert als Investigativ-Reporter, wie es dazu kommen konnte. ilians-Universität in München.
    In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
  • Wandel Dich, nicht das Klima
    Do, 29. Okt, 19.30 – 21.00 Uhr

    Um den Klimawandel abzumildern und seine Konsequenzen abzufedern, bedarf es Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wie trägt unser alltägliches Handeln zum Klimawandel bei und welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen können uns motivieren, etwas zu ändern?
    Prof. Gerhard Reese, Leiter des Studiengangs „Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie“, Koblenz-Landau
  • Kommentar und Diskussion zum Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA
    Do, 05. Nov., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wir befassen uns mit der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten die für den 03. November 2020 vorgesehen ist.
    Prof. Stephan Bierling, Internationale Politik, Regensburg
    In Kooperation mit der Hans-Seidel Stiftung
  • Die Erfindung des (jüdischen) Essens: Popkultur, Ernährung, Identität
    Do, 12. Nov., 19.30 – 21.00 Uhr

    Der französische Theoretiker Roland Barthes nannte die Ernährung ein „System der Kommunikation, ein Korpus von Bildern, eine Gebrauchsanordnung, ein System der Situationen und Verhaltensweisen“. Das allgegenwärtige Kulturthema Essen ist ein Zeichen, das sich lesen lässt. Weiter fragen wir, warum jemand eine bestimmte Speise als „jüdisch“ wahrnimmt: Dabei werden wir auf popkulturelle Kontexte, aber auch auf Gegenwartsliteratur eingehen.
    Dr. Caspar Battegay, Lehrbeauftragter am Fachbereich Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Basel
  • Die chinesische Vergangenheit (und Zukunft?) der Naturwissenschaften
    Mo, 16. Nov., 19.30 – 21.00 Uhr

    Dass China die vier großen Erfindungen vor den Europäern kannte und beschrieb ist nicht erst seit den olympischen Spielen 2008 in aller Munde: Kompass, Papier, Schwarzpulver und Buchdruck (mit beweglichen Lettern). Wie China sich die Naturwissenschaften zu eigen gemacht hat und sich damit als moderne Nation etabliert und behauptet hat erforschen seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Wissenschaftshistoriker. Dieser Vortrag stellt vor, wie China hierbei seine Wissenschaften entwickelte, wie diese Entwicklung als Gegenmodell der europäischen Entwicklung erst zum Forschungsschwerpunkt und dann zum Identitätsstifter und politischen Thema wurde, das das gegenwärtige China als Alternativmodell weltweit, aber besonders nach Asien und Afrika (den globalen Süden), exportiert.
    Prof. Dagmar Schäfer, Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin
    In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut.
  • Gerechtigkeit und Gesundheit – wie kann die Pharmaforschung allen zugutekommen?
    Fr, 20. Nov., 19.30 – 21.00 Uhr

    Rund 800 Milliarden Dollar ist der Markt für patentgeschützte Markenprodukte wert. Die Pharmaindustrie rechtfertigt ihre hohen Preise durch die Kosten der Forschung. Für arme Länder sind diese Preise zu hoch. Wie könnte eine Lösung aussehen, die der Industrie genügend Anreize zur Forschung gibt und dennoch niedrigeren Preis ermöglicht?
    Prof. Thomas Pogge, Philosophie und internationale Angelegenheiten, Yale University
  • Corona und die Folgen
    Di, 24. Nov., 19.30 – 21.00 Uhr

    Berit Uhlmann und Hanno Charisius, SZ Wissen
    In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
  • Verschwörungstheorien: Charakteristika – Funktionen – Folgen
    Di, 01. Dez., 19.30 – 21.00 Uhr

    Wie entstehen Verschwörungstheorien, und warum glauben Menschen an sie? Haben sie in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie nur sichtbarer geworden? Und warum sind sie in populistischen Bewegungen so verbreitet? Gefährdet das unsere Demokratie? Anhand aktueller und historischer Beispiele führen wir in das konspirationistische Denken ein.
    Michael Butter, Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte, Universität Tübingen und Koordinator eines europäischen Netzwerks zur Erforschung von Verschwörungstheorien
  • Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion
    Do, 10. Dez., 19.30 – 21.00 Uhr

    Das „Zeitalter des Glaubens“ begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.
    Prof. Dr. Jan Assmann, Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz
  • Journalismus statt Panik – von der besonderen Aufgabe und Verantwortung der Medien in besonderen Zeiten
    Di, 15. Dez., 19.30 – 21.00 Uhr

    Lena Kampf und Georg Mascolo, Süddeutsche Zeitung
    In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
  • Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert.
    Di, 12. Jan., 19.30 – 21.00 Uhr

    Während die Welt immer komplexer wird, sind die Fähigkeiten, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, im Schwinden begriffen. Dies hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, auf die Akzeptanz von Demokratie und die Kultur. Unser auf effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt zudem immer weniger Raum für spielerische Kreativität.
    Prof. Thomas Bauer, Arabistik, 2013 ausgezeichnet mit dem renommierten Leibniz-Preis
  • Warum es kein islamisches Mittelalter gab – Das Erbe der Antike und der Orient
    Fr, 15. Jan., 19.30 – 21.00 Uhr

    Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten.
    Prof. Thomas Bauer, Arabistik, 2013 ausgezeichnet mit dem renommierten Leibniz-Preis

Die aktuellen Vorträge und ein Vortragsarchiv finden Sie auch unter vhs-wissen-live.de

In Kooperation mit den Volkshochschulen Landkreis München und Landkreis Erding.